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Frauen in der Tech-Branche | FAIRTIQ

Geschrieben von Sandra Tschumi | HR | 25. April 2021

Frauen in der Tech-Branche

In diesem Interview teilen Carolina Costa und Telma Correia, zwei Software-Ingenieurinnen bei FAIRTIQ, ihre Erfahrungen und Meinungen über das Thema Frauen in der Tech-Branche.

Carolina Costa ist 23 Jahre alt und lebt in Lissabon, Portugal. Geboren und aufgewachsen in Leiria, zog sie 2015 nach Lissabon um Informatik zu studieren und lebt seitdem dort. 

Telma Correia ist 25 Jahre alt und wuchs auf in Castelo Branco, Portugal, in einem kleinen ländlichen Dorf der Region. Sie studierte Informatik und Computertechnik in Lissabon und arbeitet derzeit im Homeoffice für FAIRTIQ aus ihrer Heimatstadt, mitten im Grünen. 

Obwohl das Thema Frauen in der Tech-Branche in letzter Zeit vermehrt aufkommt und diskutiert wird, existiert nach wie vor ein großes Ungleichgewicht der Geschlechter in der Tech-Branche - sowohl im akademischen als auch im beruflichen Umfeld.

Eine schnelle Google-Suche reicht aus, um hunderte von Erfahrungsberichten von Frauen zu finden, die in irgendeiner Art und Weise im Beruf diskriminiert wurden. Dies führt dazu, dass viele Frauen Unbehagen verspüren, in einem von Männer dominierten Arbeitsumfeld zu arbeiten. 

Es ist heute immer noch so, dass in Portugal 85% der IT-Student:innen männlich sind. Im gesamteuropäischen Vergleich sind es 80% (tek.sapo.pt)

Das folgende Interview repräsentiert die persönlichen Erfahrungen als Frauen in der Tech-Branche die Carolina Costa und Telma Correia gemacht haben, wobei der Fokus auf dem Arbeitsumfeld und dem Weg zu ihren jetzigen Tech-Berufen in der Firma liegt.  

 

Wie kam es dazu, dass ihr in der Tech-Branche arbeitet?

Telma: 

Ich war schon immer sehr neugierig und wollte wissen, wie Maschinen funktionieren. Allerdings war ich die letzte in meinem Freundeskreis, die einen Computer besessen hat. Als ich dann endlich einen hatte, habe ich viel Zeit damit verbracht herauszufinden, wie er funktioniert und was man alles damit anstellen kann. Ich habe mich immer mehr dafür interessiert und bin in der Schule einem technischen Programmierkurs beigetreten. Dort habe ich als Liebhaberin von Problemlösen das Programmieren kennen und lieben gelernt. Später haben mich meine Lehrer dann davon überzeugt, mich für den Kurs Informatik und Computertechnik in Lissabon zu bewerben.

 

Carolina:

Bevor ich angefangen habe zu studieren, konnte ich mir nie vorstellen, dass ich einmal in der Tech-Branche arbeiten würde. Ich hatte tatsächlich gar keine Vorstellung davon, was für einen Beruf ich ausüben wollte. Da ich mich für keinen Universitätskurs entscheiden konnte, habe ich letztendlich Informatik eine Chance gegeben - obwohl ich nicht genau wusste, ob ich es mögen würde. Schon bei meinem ersten Kurs an der Uni wurden meine Vorurteile, nämlich dass der Großteil meiner Kommilitonen Männer sein würden, bestätigt. Dies hielt mich jedoch nicht davon ab, mich von der Tech-Welt begeistern zu lassen, und heute bereue ich diese Entscheidung kein bisschen. 

 

Wie seid ihr zu FAIRTIQ gekommen?

Telma:

FAIRTIQ wurde mir von einem Rekruiter auf LinkedIn vorgestellt, der mich auf eine sehr spontane Art und Weise angesprochen hat. Ich fand das Produkt und das Ziel direkt gut und obwohl ich zu dem Zeitpunkt schon als Software Ingenieurin arbeitete, gab ich dem Ganzen eine Chance. Mein Bewerbungsprozess war dabei wie der von jedem anderen auch, mein Geschlecht hat dabei keine Rolle gespielt, und so sollte es meiner Meinung nach immer sein. Das ist schließlich genau das, was wir wollen: Gleichstellung.

 

Carolina:

Der Bewerbungsprozess war für mich der ausschlaggebende Grund dafür, bei FAIRTIQ anzufangen. Ich habe sofort gemerkt, dass die Firma wirklich an den Menschen interessiert ist, die für sie arbeiten. Kein einziges Mal hatte ich das Gefühl, dass mein Geschlecht die Chancen auf einen Job negativ beeinflussen würden, und daran hat sich auch während meiner gesamten Laufbahn hier nichts geändert. 

 

Wie ist die Arbeitsatmosphäre bei FAIRTIQ?

Telma:

FAIRTIQ vertritt Werte, die die Mitarbeiter dazu motivieren und dabei unterstützen, ihre eigenen Persönlichkeiten bei der Arbeit einfließen zu lassen. Aufgrund der Diversität der FAIRTIQ Teams im Hinblick auf Nationalität, Geschlechter und Erfahrung ist die Arbeitsatmosphäre fröhlich, respektvoll und einladend. 

 

Carolina:

FAIRTIQ gibt Ingenieur:innen die Möglichkeit, deren Wissensstand zu vertiefen, unabhängig von den Weg den man einschlagen möchte. Aufgrund der vielen verschiedenen Arbeitsfelder kann man sich tolle Grundlagen aneignen, von maschinellem Lernen bis hin zu hoch skalierbaren Systemen. Wer gerne proaktiv und kreativ arbeitet, bekommt  bei unseren regelmäßig stattfindenden Tech-Events besonders viele Möglichkeiten dazu.

 

Carolinas und Telmas Fazit bezüglich der Arbeit bei FAIRTIQ:

Obwohl in puncto Gleichstellung der Geschlechter in der Tech-Welt noch viel zu tun ist, finden wir, dass bei FAIRTIQ bereits ein sehr einladendes Arbeitsumfeld herrscht, das uns sogar fast vergessen lässt, dass Benachteiligung zwischen den Geschlechtern nach wie vor ein sehr präsentes Thema in der Tech-Welt ist. Wir freuen uns darauf, noch mehr Frauen in den Tech-Bereichen bei FAIRTIQ einzuarbeiten, um somit unsere Werte im Bezug auf Diversität im Beruf weiter zu stärken.