Bern, 3. September 2026 – FAIRTIQ erreicht einen weiteren Meilenstein in der Weiterentwicklung seiner Mobile-Pay-As-You-Go-Technologie (MPAYG): Erstmals stellt der Schweizer Ticketing-Technologieanbieter die technologische Grundlage für das gesamte landesweite Pay-As-You-Go-Ökosystem (PAYG) eines Landes bereit – sowohl für mobile als auch für kartenbasierte Fahrten.
Dieser Schritt baut auf der erfolgreichen landesweiten Einführung der Rejsekort-App in Dänemark auf, die auf der MPAYG-Technologie von FAIRTIQ basiert. Rund 20 Monate nach dem öffentlichen Start werden bereits 90% aller Rejsekort-Transaktionen über die App abgewickelt. Nun erweitern Rejsekort & Rejseplan A/S und FAIRTIQ das bestehende PAYG-Ökosystem um Basiskort: eine ergänzende, ebenfalls auf FAIRTIQ-Technologie basierende kartenbasierte PAYG-Lösung für Fahrgäste, die kein Smartphone nutzen können oder möchten.
Von MPAYG zum vollständigen PAYG-Ökosystem
FAIRTIQ hat seine Technologie mit einem klaren Ziel entwickelt: den Zugang zum öffentlichen Verkehr mit Mobile Pay-As-You-Go (MPAYG) so einfach wie möglich zu machen. Dänemark zeigt nun, wie daraus ein umfassendes Ticketing-Ökosystem entstehen kann. Die Rejsekort-App bleibt dabei der primäre Kanal und bietet der großen Mehrheit der Fahrgäste ein nahtloses mobiles Reiseerlebnis. Basiskort ergänzt die App um eine einfache, kartenbasierte PAYG-Lösung für alle, die kein Smartphone nutzen können oder möchten. Beide Lösungen werden über dasselbe FAIRTIQ-Backend betrieben.
Für FAIRTIQ ist Basiskort deshalb weit mehr als ein zusätzlicher Zugangskanal. Die Lösung erweitert das Angebot von einer reinen MPAYG-Lösung hin zu einer integrierten PAYG-Plattform, die auf nationaler Ebene unterschiedliche Bedürfnisse und Zugangsmöglichkeiten der Fahrgäste abdecken kann.
„Der Erfolg einer Mobile-first-Strategie bemisst sich nicht daran, wie viele Menschen eine App nutzen. Entscheidend ist, ob alle Fahrgäste den öffentlichen Verkehr so nutzen können, wie es für sie am besten funktioniert“, sagt Gian-Mattia Schucan, Gründer und Co-CEO von FAIRTIQ. „Mobile Lösungen sollten zum primären Kanal werden, weil sie sowohl Fahrgästen als auch Verkehrsunternehmen den grössten Mehrwert bieten. Tap ergänzt diese Strategie und stellt Zugänglichkeit und Inklusion sicher – alles innerhalb eines nahtlosen Pay-As-You-Go-Ökosystems.“
Neue wirtschaftliche Perspektiven für Automated Fare Collection (AFC)
Für Fahrgäste schafft das PAYG-Ökosystem einen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr – unabhängig davon, welchen Zugangskanal sie nutzen. Mobile Pay-As-You-Go ist der primäre Kanal und bietet der grossen Mehrheit der Fahrgäste ein umfassendes und nahtloses Reiseerlebnis. Wer kein Smartphone nutzen kann oder möchte, erhält mit kartenbasiertem Pay-As-You-Go eine einfache Alternative. So lassen sich Zugänglichkeit und Inklusion sicherstellen, ohne bei der Benutzerfreundlichkeit Kompromisse einzugehen.
Für Verkehrsorganisationen bedeutet dieser Ansatz, alle Fahrgäste erreichen zu können, ohne dafür separate Ticketing-Systeme betreiben zu müssen. Beide Kanäle laufen auf der Account-Based-Ticketing-Plattform (ABT) von FAIRTIQ und nutzen dasselbe Backend für die Verarbeitung von Fahrten, die Preisberechnung, Kundenkonten, Geschäftsregeln und das operative Monitoring.
Da Mobile der primäre Kanal bleibt, kann die physische Infrastruktur gezielt dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich benötigt wird. Dadurch reduziert sich der Bedarf an Validatoren sowie an Infrastruktur für den Kauf und das Aufladen physischer Karten. Gleichzeitig vereinfacht eine gemeinsame Technologieplattform den Betrieb, die Wartung und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems. Das Ergebnis ist ein effizienterer und wirtschaftlicherer Ansatz für Automated Fare Collection (AFC).
Ein neues Kapitel für FAIRTIQ
Die Erweiterung um kartenbasiertes Pay-As-You-Go markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt für FAIRTIQ. Nachdem das Unternehmen seine Mobile-Pay-As-You-Go-Technologie erfolgreich in öffentlichen Verkehrsnetzen in ganz Europa etabliert hat, bietet FAIRTIQ Verkehrsorganisationen nun ein integriertes PAYG-Ökosystem für mobile und kartenbasierte Fahrten.
Dänemark ist die erste landesweite Umsetzung dieses erweiterten FAIRTIQ-Angebots. Sie zeigt, wie Mobile Pay-As-You-Go die Grundlage für ein inklusives Ticketing-Ökosystem bilden kann, das über eine gemeinsame Technologieplattform allen Fahrgästen den passenden Zugang zum öffentlichen Verkehr ermöglicht.
„Mit Dänemark zeigt FAIRTIQ, was die nächste Generation unserer Technologie möglich macht“, sagt Gian-Mattia Schucan. „Wir können regionalen und nationalen Verkehrsorganisationen nun eine einzige Pay-As-You-Go-Plattform bieten, die die Einfachheit und Effizienz mobiler Lösungen mit einer inklusiven kartenbasierten Lösung verbindet. Damit erhalten sie die Flexibilität, den passenden Kanalmix für ihre Fahrgäste zusammenzustellen, ohne dafür separate Ticketing-Systeme aufbauen zu müssen.“
Über FAIRTIQ
Mit mehr als 400 Millionen Fahrten hat sich FAIRTIQ als weltweit führender Anbieter und Pionier für Postpaid-Ticketing und Mobile-Pay-As-You-Go-Lösungen (MPAYG) etabliert. Die Plattform zählt monatlich mehr als eine Million aktive Nutzende und ist derzeit in 13 Ländern verfügbar: in der Schweiz, Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Tschechien, Liechtenstein, der Slowakei und im Vereinigten Königreich. In 27 Regionen macht die App den öffentlichen Verkehr auf regionaler Ebene zugänglicher und einfacher nutzbar und bietet zugleich in drei Ländern eine landesweite Abdeckung. Führende Verkehrsunternehmen und -organisationen setzen auf die Lösungen von FAIRTIQ, während das Unternehmen seine internationale Präsenz und seine globale Nutzungsbasis weiter ausbaut.


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