
Bern/Berlin, 21. Oktober 2026. Mit einem Swipe vor dem Einsteigen die Fahrt starten, am Ziel mit einem weiteren Swipe beenden und den Fahrpreis automatisch berechnen lassen. Was in Deutschland künftig bundesweit möglich werden könnte, ist mit FAIRTIQ-Technologie bereits in zahlreichen europäischen Regionen Alltag. In der Schweiz, Österreich und Dänemark ist sie sogar landesweit im Einsatz. Auch in vielen Regionen in Deutschland profitieren Fahrgäste seit Jahren von der einfachen Nutzung des öffentlichen Verkehrs per Smartphone. FAIRTIQ begrüßt deshalb den Vorstoß von Nordrhein-Westfalen und Hamburg, auf der Verkehrsministerkonferenz am 21. und 22. Oktober die Entwicklung eines Konzepts für deutschlandweites Check-in/Check-out-Ticketing für Gelegenheitsfahrgäste zu beschließen.
„Wir begrüßen den Vorstoß für ein deutschlandweites Check-in/Check-out-Ticketing. Die Technologie hat sich im landesweiten Einsatz bewährt, etwa in Dänemark. Jetzt kommt es darauf an, bestehende Lösungen zu verbinden und einen offenen Rahmen zu schaffen, an dem sich mehrere Anbieter beteiligen können”,
sagt Gian-Mattia Schucan, Gründer und Co-CEO von FAIRTIQ
Wie sich einfaches Ticketing bereits heute über Verbundgrenzen hinweg umsetzen lässt, zeigen verschiedene Projekte in Deutschland.
In Nordrhein-Westfalen ist FAIRTIQ gemeinsam mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) Partner von eezy.NRW.
In Baden-Württemberg ermöglicht CiCoBW landesweites Ticketing über 19 Tarifverbünde und zwei verbundübergreifende Tarife hinweg. Der einheitliche Lizenzrahmen erlaubt mehreren App-Anbietern die Teilnahme. Seit dem landesweiten Start im Februar 2025 wurden mehr als zwei Millionen Fahrten mit FAIRTIQ-Technologie durchgeführt.
Karte der Regionen in Deutschland, in denen FAIRTIQ-Technologie bereits im Einsatz ist. Zu allen unterstützten Regionen.
Dass sich solche Lösungen auch landesweit einführen lassen, zeigen die Schweiz, Österreich und Dänemark. In Dänemark wurde die gemeinsam mit Rejsekort & Rejseplan A/S entwickelte Rejsekort-App im September 2024 landesweit eingeführt – nur sechs Monate nach Vertragsunterzeichnung.
Fahrgäste können unterwegs beliebig umsteigen, ohne eine neue Fahrt starten zu müssen. FAIRTIQ berechnet automatisch den Gesamtpreis für alle Fahrten des Tages. Dank automatischer Preisdeckelung profitieren Fahrgäste von Kostensicherheit, auch ohne Deutschlandticket oder anderes Abonnement.
Für eine deutschlandweite Lösung könnten bestehende regionale Angebote miteinander verbunden werden. Dafür braucht es langfristig einen gemeinsamen Rahmen für Ticketvertrieb, Vergütung, Preisberechnung und die Aufteilung der Einnahmen sowie einheitliche technische Standards. Nicht alle Voraussetzungen müssen von Beginn an erfüllt sein. Wie die Zusammenarbeit über Verbundgrenzen hinweg bereits heute funktioniert, zeigt die CiCoBW-Fallstudie von FAIRTIQ aus Baden-Württemberg.
Mit über 450 Millionen Fahrten hat sich FAIRTIQ als weltweit führender Anbieter und Pionier für Postpaid-Ticketing und Mobile-Pay-as-you-go-Lösungen (MPAYG) etabliert. Die Plattform zählt mehr als 1,9 Millionen monatlich aktive Nutzende und ist derzeit in zwölf Ländern verfügbar: Schweiz, Deutschland, Dänemark, Norwegen, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Tschechien, Liechtenstein, Slowakei und Großbritannien. In 27 Regionen erleichtert die App den Zugang zum öffentlichen Verkehr und dessen Nutzung. In drei Ländern ist FAIRTIQ landesweit verfügbar. Führende Verkehrsunternehmen und -behörden setzen auf die Lösungen von FAIRTIQ, während das Unternehmen seine internationale Präsenz und seine globale Nutzerbasis weiter ausbaut.
Yasmine Bounasse
press@fairtiq.com
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