Landesweit mit einem Swipe: Wie CiCoBW Mobile Pay-As-You-Go über Verbundgrenzen hinweg ermöglicht

Zuletzt aktualisiert: August 2026

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Auf einen Blick

Für Fahrgäste fühlt sich der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) längst wie ein zusammenhängendes Netz an. Beim Ticketkauf stoßen sie jedoch oft noch auf Verbundgrenzen, unterschiedliche Tarife und verschiedene Apps.

Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt, das zu ändern.

Mit CiCoBW (Check-in Check-out Baden-Württemberg) haben das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), die BW-Tarif GmbH und die beteiligten Verkehrsverbünde einen gemeinsamen Rahmen für Mobile Pay-As-You-Go (MPAYG) geschaffen. Statt auf einzelne App-Lösungen zu setzen, können mehrere lizenzierte App-Anbieter innerhalb desselben Rahmens ein einheitliches Mobile-Pay-As-You-Go-Angebot für ganz Baden-Württemberg bereitstellen.

FAIRTIQ ist CiCoBW als lizenzierter App-Anbieter beigetreten und hat seinen bestehenden regionalen Service auf ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus ausgeweitet. Dadurch steht das Angebot heute rund 14 Millionen Menschen zur Verfügung. Bestehende Kundinnen und Kunden nutzen weiterhin dieselbe App, dasselbe FAIRTIQ-Konto und dieselbe Zahlungsmethode. Die Nutzung bleibt dabei denkbar einfach: einchecken, über Verbundgrenzen hinweg durch ganz Baden-Württemberg fahren und am Ziel wieder auschecken.

Seit der landesweiten Einführung im Februar 2025 wurden mit der FAIRTIQ-Technologie mehr als 2 Millionen Fahrten durchgeführt. Gleichzeitig stieg die Zahl der aktiven FAIRTIQ-Nutzenden in der Spitzenzeit um 44,8 %.

CiCoBW auf einen Blick

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Landesweiter Lizenzrahmen für Mobile Pay-As-You-Go (MPAYG) in Baden-Württemberg
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Ein gemeinsamer Rahmen, der mehreren lizenzierten App-Anbietern offensteht
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Mehr als 2 Millionen Fahrten mit FAIRTIQ-Technologie seit Februar 2025
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44,8 % mehr aktive FAIRTIQ-Nutzende nach der landesweiten Ausweitung

Eine regionale Herausforderung mit nationaler Relevanz

Öffentliche Verkehrsnetze sind in ganz Europa über viele Jahre gewachsen. Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger haben Ticketing-Lösungen entwickelt, die auf regionale Anforderungen zugeschnitten sind. Dabei kommen häufig unterschiedliche Technologien, Geschäftsmodelle und Tarifstrukturen zum Einsatz.

Für Fahrgäste spielt das jedoch kaum eine Rolle. Sie erwarten, dass der öffentliche Personennahverkehr reibungslos funktioniert, unabhängig davon, wo ein Verkehrsverbund endet und der nächste beginnt.

Für Aufgabenträger stellt sich deshalb eine entscheidende Frage: Wie lässt sich ein einheitliches Fahrgasterlebnis schaffen, ohne die Eigenständigkeit von Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern einzuschränken?

Baden-Württemberg hat diese Frage nicht mit einer weiteren eigenständigen Ticketing-Lösung beantwortet, sondern mit einem gemeinsamen Rahmen. So entstand ein Modell, das sich sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene übertragen lässt.

 

Ein Rahmen, der bestehende Angebote verbindet

CiCoBW ist ein Lizenzrahmen, der Mobile Pay-As-You-Go in ganz Baden-Württemberg ermöglicht.

Er definiert die gemeinsamen technischen, kommerziellen und betrieblichen Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage können lizenzierte App-Anbieter Mobile-Pay-As-You-Go-Ticketing im gesamten Bundesland anbieten.

Damit dieses Modell funktioniert, müssen zahlreiche Akteure zusammenarbeiten. Jede beteiligte Organisation übernimmt dabei eine klar definierte Rolle.

 

Das Land Baden-Württemberg stellt gemeinsam mit Organisationen wie der NVBW und der BW-Tarif GmbH Folgendes bereit:
  • eine zentrale externe Pricing-API (Fraunhofer IVI PKM), die alle 19 Verkehrsverbünde sowie zwei verbundübergreifende Tarifprodukte und Tarifregeln in Baden-Württemberg abdeckt.
  • regelmäßig aktualisierte landesweite Fahrplan- und Haltestelledaten (GTFS) welche als Basis für die Fahrtenerkennung dienen.
  • Microservices, die die zentrale Meldung von Ticketverkäufen für das Clearing ermöglichen.
  • den Lizenzrahmen mit einheitlichen kommerziellen Bedingungen. Dazu gehören klare Regelungen zur Erlösaufteilung und Auszahlung sowie gemeinsame technische Standards einschließlich der Barcode-Anforderungen für die Fahrberechtigung.
Die beteiligten Verkehrsverbünde stellen Folgendes bereit:
  • ihre Tarifprodukte und Tarifregeln
  • Tests vor der Einführung (optional)
Lizenzierte App-Anbieter übernehmen:
  • nutzerfreundliche Apps mit Check-in/Check-out oder Check-in/Be-out Technologie
  • Registrierung der Fahrgäste und Zahlungsabwicklung
  • Ticketverkauf und Erlösverteilung gemäß den Lizenzbedingungen
  • Kundensupport
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Dieser gemeinsame Ansatz ermöglicht mehreren Anbietern, Teil des Netzwerks zu werden. Für Fahrgäste entsteht so ein nahtloses Reiseerlebnis im gesamten Netz. Gleichzeitig fördert er den Wettbewerb um das beste Nutzererlebnis und die höchste Servicequalität. Davon profitieren letztlich auch die Fahrgäste, die zwischen mehreren Angeboten wählen können und so innovative Weiterentwicklungen der Lösung fördern.

Von vier regionalen Lösungen zu einem vernetzten Angebot

Bevor CiCoBW auf ganz Baden-Württemberg ausgeweitet wurde, war FAIRTIQ bereits erfolgreich in vier Verkehrsverbünden im Einsatz:

RVL logo website
Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL)
RVF logo website
Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF)
KVV logo website
Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)
Stuttgart logo website
Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)

Partnerschaft mit S-Bahn Stuttgart

In allen vier Verkehrsverbünden war Mobile Pay-As-You-Go bereits erfolgreich etabliert.

Anstatt diese bewährten regionalen Lösungen zu ersetzen, wurden sie durch CiCoBW Teil eines deutlich größeren, vernetzten Angebots.

FAIRTIQ ist CiCoBW als lizenzierter App-Anbieter beigetreten und hat die Verfügbarkeit der FAIRTIQ App auf ganz Baden-Württemberg ausgeweitet. Die FAIRTIQ-Technologie ist außerdem in die vom KVV betriebene regiomove App integriert.

Für bestehende FAIRTIQ-Kundinnen und -Kunden verlief die Umstellung einfach und reibungslos.

Sie nutzten weiterhin:

  • dieselbe App und dasselbe FAIRTIQ-Nutzerkonto

  • dieselbe ausgewählte Zahlungsmethode

  • den vertrauten Swipe zum Starten der Fahrt

Der entscheidende Unterschied: Aus regional wurde landesweit. Mit einem Swipe konnten Fahrgäste nun über die bisherigen Verbundgrenzen hinaus durch ganz Baden-Württemberg reisen.

Der Beweis, dass der Rahmen funktioniert

Seit der landesweiten Ausweitung im Februar 2025 zeigt sich, welchen Unterschied ein gemeinsamer Rahmen machen kann.

Kennzahl
Ergebnis
Bestehende FAIRTIQ-Regionen, die miteinander verbunden wurden 4
Fahrten seit der landesweiten Einführung Mehr als 2 Millionen
Höchstzahl aktiver FAIRTIQ-Nutzenden vor der Ausweitung (Dezember 2024)* 21.016
Höchstzahl aktiver FAIRTIQ-Nutzenden nach der Ausweitung (Dezember 2025)* 30.422
Wachstum der Höchstzahl aktiver FAIRTIQ-Nutzenden +44,8%

* Die Höchstzahl aktiver FAIRTIQ-Nutzender stieg nach der landesweiten Ausweitung von 21.016 in den vier ursprünglichen FAIRTIQ-Regionen auf 30.422 in ganz Baden-Württemberg. Als aktiv gelten Nutzende, die innerhalb der vergangenen 28 Tage mindestens eine Fahrt durchgeführt haben.

Diese Zahlen zeigen, dass sich ein etabliertes regionales Mobile-Pay-As-You-Go-Angebot innerhalb eines gemeinsamen Rahmens erfolgreich auf ein deutlich größeres Gebiet ausweiten lässt, ohne dass sich das Nutzungserlebnis für die Fahrgäste verändert.

Ein Rahmen, viele Vorteile

Die Vorteile eines gemeinsamen Rahmens gehen weit über digitales Ticketing hinaus.

Für Fahrgäste

Fahrgäste erleben den öffentlichen Personennahverkehr als ein zusammenhängendes Netz.

Sie profitieren von:

  • einem Swipe zum Start jeder Fahrt

  • einer gültigen Fahrkarte während der gesamten Fahrt

  • der automatischen Bestpreisberechnung über alle regionalen Tarife hinweg

  • einer monatlichen Preisobergrenze, die sich am aktuellen Preis des Deutschlandtickets orientiert und CiCoBW besonders für Vielfahrende attraktiv macht (Lesen Sie in diesem Blogpost wieso der Preisdeckel für Fahrgäste und Verkehrsunternehmen eine echte Win-Win-Situation ist)

  • nahtlosen Fahrten durch alle 19 Verbundgebiete in Baden-Württemberg

  • Reisen ohne Vorkenntnisse der jeweiligen Tarifstrukturen

  • dem Zugang über vertraute Apps wie FAIRTIQ oder regiomove

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Für Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen

Der gemeinsame Rahmen schafft eine digitale Grundlage, auf der alle Beteiligten aufbauen können.

Er unterstützt:

  • eine stärkere Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs durch ein einheitliches und unkompliziertes Fahrgasterlebnis

  • einen geringeren Implementierungsaufwand durch gemeinsame technische Komponenten und zentrale Services

  • die Eigenständigkeit von Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen

  • die automatische Erlösverteilung

  • die Möglichkeit, Tarifprodukte über mehrere lizenzierte App-Anbieter anzubieten, ohne zusätzliche Vertriebskanäle betreiben zu müssen

Drei Erkenntnisse für Regionen, die einen ähnlichen Rahmen schaffen möchten

Baden-Württemberg zeigt, was möglich ist, wenn Organisationen des öffentlichen Personennahverkehrs auf Grundlage eines gemeinsamen Rahmens zusammenarbeiten. Gleichzeitig macht das Projekt deutlich, an welchen Stellen sich ähnliche Initiativen künftig noch weiterentwickeln können.

1. Technologie allein reicht nicht aus

Ein gemeinsamer Rahmen schafft nur dann Mehrwert, wenn Fahrgäste verstehen, wie sie ihn nutzen können. Deshalb ist eine klare Kommunikation entscheidend. Reisende müssen wissen, was CiCoBW ist, welche Apps dazugehören und wie der Rahmen das Reisen einfacher macht.

Mit dem weiteren Ausbau des digitalen Ticketings wird es ebenso wichtig sein, die Bekanntheit von CiCoBW zu steigern wie die technische Plattform weiterzuentwickeln. Eine höhere Bekanntheit kann außerdem dazu beitragen, mehr Fahrgäste für digitale Vertriebskanäle zu gewinnen.

2. Zusammenarbeit fördern, Entscheidungen beschleunigen

Ein gemeinsamer Rahmen funktioniert dann am besten, wenn alle Beteiligten ihre Perspektiven einbringen können, ohne dass Entscheidungen unnötig verzögert werden. Mit der wachsenden Zahl beteiligter Organisationen wird es immer wichtiger, die richtige Balance zwischen Zusammenarbeit und effizienter Entscheidungsfindung zu finden.

Das gilt auch für die Organisationen, die die zentralen Dienste bereitstellen. Kontinuierliche Investitionen in Kompetenzen und Kapazitäten tragen dazu bei, dass die gemeinsame Infrastruktur zuverlässig, skalierbar und zukunftsfähig bleibt. Diese Anforderungen sollten bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.

3. Gemeinsam genutzte Infrastruktur weiter ausbauen

Baden-Württemberg stellt bereits heute mehrere zentrale Bausteine bereit. Künftige Modelle könnten diesen Ansatz weiter ausbauen, beispielsweise durch:

  • ein zentrales Clearing-System, das den Implementierungsaufwand für App-Anbieter reduziert und den Ticketvertrieb vereinfacht

  • zentral verwaltete Barcode-Zertifikate und eine gemeinsame Infrastruktur für Ticketkontrollen, um die Fahrkartenprüfung effizienter und einheitlicher zu gestalten

  • gemeinsame Mindeststandards für Check-in/Check-out-Technologien, beispielsweise für Betrugserkennung, Tarifberechnung und Betriebssicherheit

Je mehr technische Komponenten zentral bereitgestellt werden, desto weniger müssen die einzelnen Beteiligten selbst entwickeln und betreiben. Das vereinfacht die Einführung von Mobile Pay-As-You-Go und schafft die Voraussetzungen für eine Ausweitung auf Landes- oder Bundesebene.

Ein Modell mit Vorbildcharakter

CiCoBW zeigt, dass erfolgreiche regionale Integration weit mehr bedeutet als die technische Vernetzung bestehender Systeme. Entscheidend ist ein gemeinsamer Rahmen, der Governance, kommerzielle Vereinbarungen, technische Standards und eine gemeinsame Vision für das Fahrgasterlebnis miteinander verbindet.

Baden-Württemberg macht deutlich, welche Grundprinzipien langfristig den Unterschied machen:

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Tarifgrenzen überwinden

Fahrgäste erleben den öffentlichen Personennahverkehr als ein zusammenhängendes Netz, auch wenn mehrere Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen beteiligt sind.

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Eigenständigkeit bewahren

Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen behalten die Verantwortung für ihre Angebote und Tarife und profitieren gleichzeitig von gemeinsamen kommerziellen und technischen Standards.

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Doppelarbeit vermeiden

Gemeinsame Preisservices, zentrale Meldesysteme und einheitliche technische Standards reduzieren den Aufwand für alle Beteiligten.

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Innovation fördern

Ein offener Lizenzrahmen schafft Raum für mehrere App-Anbieter und fördert Wettbewerb, Innovation und mehr Auswahl für Fahrgäste.

Was Mobile Pay-As-You-Go skalierbar macht

Die folgenden Bausteine können regionale Lösungen zu landesweiten oder bundesweiten Mobile-Pay-As-You-Go-Ökosystemen weiterentwickeln. Sie beschreiben eine langfristige Zielvision und keine zwingenden Voraussetzungen. Projekte können auch dann erfolgreich starten, wenn nicht alle Elemente von Beginn an vorhanden sind.

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1. Gegenseitiger Ticketvertrieb

Ein gemeinsamer kommerzieller Rahmen ermöglicht es allen Verkehrsunternehmen innerhalb der Region, sämtliche teilnehmenden Tarifprodukte zu vertreiben, unabhängig davon, wo sie ihren Sitz und ihr Bediengebiet haben.

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2. Ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Ein faires Vergütungsmodell deckt die Kosten für Vertrieb, Zahlungsabwicklung und Betrieb. Gleichzeitig schafft es Anreize für Innovation und hochwertige Kundenerlebnisse.

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3. Ein bundesweiter Barcode-Standard

Ein einheitlicher Barcode-Standard und eine gemeinsame Infrastruktur für Ticketkontrollen ermöglichen die Fahrkartenprüfung über Landes- oder Bundesgrenzen hinweg. Grundlage dafür sind zentral bereitgestellte Barcode-Zertifikate und Verifizierungsdienste.

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4. Ein zentraler Tarifserver

Ein zentraler Tarifserver stellt Tarifdaten und Tarifregeln aller Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde, Bundesländer und Regionen frei zur Verfügung.

Alternativ kann eine deutlich vereinfachte Tariflandschaft, beispielsweise durch eTarife, die Tarifberechnung erheblich vereinfachen. Sie ist jedoch keine Voraussetzung.

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5. Zentrales Clearing und Erlösverteilung

Ein zentrales Clearing- und Abrechnungssystem unterstützt den gegenseitigen Ticketvertrieb und automatisiert die Erlösverteilung zwischen den beteiligten Organisationen.

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6. Mindeststandards für Check-in/Check-out-Technologien

Gemeinsame Qualitätsstandards stellen sicher, dass Check-in/Check-out-Lösungen zuverlässig und einheitlich funktionieren. Dazu gehören unter anderem:

  • Tarifberechnung

  • Datenschutz

  • Abrechnungsprozesse

  • Betrugserkennung und -prävention

  • Betriebssicherheit

Ausblick

Fahrgäste denken längst nicht mehr in Verbundsgrenzen, sondern in Wegen, die sie von A nach B bringen.

Baden-Württemberg zeigt, wie ein gemeinsamer Rahmen das Ticketing an diese Erwartung anpassen kann. Gleichzeitig behalten Aufgabenträger, Verkehrsunternehmen und Technologieanbieter ihre jeweiligen Stärken und Verantwortlichkeiten.

Für Organisationen, die Mobile Pay-As-You-Go auf regionaler oder nationaler Ebene einführen möchten, macht diese Fallstudie eines deutlich: Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Skalierung liegt nicht allein in der Technologie, sondern in einem Rahmen, der Zusammenarbeit ermöglicht.

Wenn auch Ihre Organisation einen ähnlichen Ansatz verfolgt, teilen wir gerne unsere Erfahrungen und zeigen Ihnen, wie FAIRTIQ Sie bei den nächsten Schritten unterstützen kann.

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