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26.10.2021

Branchen-Interview: FAIRTIQ in Bremen

Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen hat sich im Sommer 2021 nun auch zur stetig wachsenden FAIRTIQ-Familie hinzugesellt. Neben der gesamten Schweiz ist die FAIRTIQ-App schon in Teilen Österreichs und in mehr als zehn Regionen in Deutschland verfügbar wie beispielsweise Göttingen, Flensburg und Magdeburg und jetzt eben auch dem VBN-Land. 

Der VBN spricht mit dem neuen Angebot besonders Gelegenheitsnutzer:innen an. Alle Tickets, die innerhalb der App gekauft werden, sind ausserdem 25 Cent günstiger als die konventionell gekauften Tickets. 

„Für unsere Fahrgäste ist ein Ticket nur Mittel zum Zweck“, erklärt VBN-
Geschäftsführer Rainer Counen. „Mit FAIRTIQ entfällt das Nachdenken über ein passendes Ticket und den günstigsten Preis. Die FAIRTIQ-App kümmert sich um die gefahrene Strecke und die korrekte Abrechnung zum günstigsten Preis.“ 

Sollte der Check-out mal vergessen gehen, kann die App diesen dank der Funktion „Smart Stop“ sogar automatisch vornehmen.

Die Fahrgäste buchen dabei automatisch den richtigen, und bei mehreren Fahrten am Tag am Ende den günstigsten Tarif. Auch Abos können in der App hinterlegt werden, mit dem Vorteil, dass bei Bedarf automatisiert ein Anschlussticket abgerechnet wird.

Das Vorhaben wird im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-2020“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) gefördert. 


Knapp zwei Monate nach dem App-Launch im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen haben wir beim VBN-Geschäftsführer, Rainer Counen nachgefragt, wie es zu der Entscheidung für FAIRTIQ kam und wie die Reise bisher so verlief.



FAIRTIQ: Wie ist die Entscheidung im VBN auf FAIRTIQ gefallen und was war generell Ihre Motivation eine mobile Ticket-Lösung anzubieten? 

Rainer Counen: 

“Die Entscheidung für FAIRTIQ basiert auf mehreren Aspekten: FAIRTIQ ist eine Lösung, die für Kund:innen einfach zu nutzen ist und man sich nur einmal anmelden muss, um die App auch in allen anderen Regionen, in denen sie eingeführt wurde, nutzen zu können. Der steigende Anteil unseres bereits vorhandenen digitalen Verkaufskanals hat gezeigt, dass Fahrgäste einfache Lösungen schätzen. FAIRTIQ ergänzt dabei den Weg der weiteren Digitalisierung in diesem Bereich.”


FAIRTIQ: Wie lief die ganze Vorarbeit für den Launch und die Implementierung intern bei Ihnen im Unternehmen ab? 

Rainer Counen: 

“Einfach gut, unkompliziert, zielgerichtet und extrem schnell. Beide Seiten haben extrem gut harmoniert. Nach nur sechs Monaten konnte die Lösung verbundweit veröffentlicht werden, ohne zusätzliche Infrastruktur im Verkehrsunternehmen.”


FAIRTIQ: Gibt es schon erste Rückmeldungen von Kund:innen seit dem Launch Ende Juli 2021? 

Rainer Counen: 

“Es gibt bisher nur positives Feedback. Leider ist die Gesamtnachfrage pandemiebedingt nicht so hoch. Das zeigt sich leider auch bei den Fairtiq-Nutzungszahlen, die langsam wachsen."


FAIRTIQ: Was schätzen Sie an FAIRTIQ besonders? 

Rainer Counen: 

"Die einfache Handhabung, das Funktionieren der Anwendung und die schnelle Reaktion der FAIRTIQ-Mitarbeitenden."


FAIRTIQ: Was wünschen Sie sich für die künftige Zusammenarbeit mit FAIRTIQ? 

Rainer Counen: 

"Die gemeinsame Weiterentwicklung, z.B. bei weiteren Bezahlmöglichkeiten oder auch die Nutzungsmöglichkeit für mehrere Personen, d.h. dass sich mehrere Personen über ein Smartphone einchecken können."


FAIRTIQ: Was empfehlen Sie anderen ÖPNV-Unternehmen in Bezug auf mobile Ticket-Lösungen? 

Rainer Counen: 

"Es für die Kund:innen einfach zu machen, es darf nicht zu kompliziert sein, eine mobile Ticket-Lösung zu nutzen. Make it simple!"


Vielen Dank für das Interview, Herr Counen!

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